anbei finden Sie ein paar Beispiele, welche Ergebnisse entstehen können, wenn Ihre Vorlagen ein paar grundlegende Anforderungen erfüllen. Welche Voraussetzungen Ihre Fotos für
ein gutes Tierportrait liefern sollten und wie Sie gute Fotos erhalten, lesen Sie bitte weiter unten, unter Anforderungen an eine gute Tierportrait
Fotovorlage
Hier nun die Beispiele mit ein paar Erläuterungen dazu:
(aus Urheberschutz-rechtlichen Gründen werden hier nur selbst fotografierte Motive vorgestellt)
Zur Vergrößerung bitte auf das jeweilige Tierportrait klicken
Pferdeportrait Kombination Kopf - Ganzkörper
Kombinationsportrait
Auftragsarbeit
Kohle Graphit Farbstift
Englisches Vollblut Major
Änderungen:
Halfter weggelassen, Hals ergänzt,
dezenterer Hintergrund
Pferdeportrait Kopf Kohle-Graphit
Kopfportrait Kohle Graphit
Auftragsarbeit
Bayrisches Warmblut Fabius
Änderungen:
Halfter und Hintergrund weggelassen
Pferdeportrait Pastell
Pastell Portrait
Auftragsarbeit
auf schwarzem Tonkarton
Araber Pelina
Änderungen:
Halsriemen, Hintergrund weggelassen
linkes Ohr nach vorne gedreht
Katzenportrait Aquarell Pastell
Katzengemälde
Aqua Pastell
Freies Werk
Tigerkätzchen
Änderungen:
kräftigere Augenfarbe
kontrastierender Hintergrund
Hundeportrait Pastell
Hundeportrait
Pastell Auftragsarbeit
Golden Retriver Laila
Änderungen:
rechtes hinteres Bein und Rute ergänzt
Hintergrund dezenter
Um Ihnen ein gutes Tierportrait erstellen zu können, benötige ich gute Fotos auf denen Ihr Tier detailreich, gut ausgeleuchtet und gut proportioniert abgebildet ist. Zumindest das zu malende Foto
sollte beste Eigenschaften aufweisen. Noch besser ist es, wenn ich mehrere qualitativ hochwertige Vorlagen für das Gemälde erhalte.
Ich verfüge zwar über einen jahrelangen Erfahrungsschatz, doch kann ich nur zeichnen, was ich auch sehe, oder zumindest aus anderen ergänzenden Vorlagen ableiten kann, denn jedes Tier ist anders.
Es soll ja schließlich Ihr Tier werden und nicht nur ein ähnliches aus meinem umfangreichen Archiv.
Deshalb behalte ich mir vor, gänzlich ungeeignete Vorlagen abzulehnen. Das ist auch in Ihrem Interesse, denn Sie möchten schließlich ein vorzeigbares Tierportrait erhalten an dem
Sie lange Jahre Ihre Freude haben.
Um gute Fotos zu erhalten bedarf es einiger Vorbereitung und sollten Sie folgendes beherzigen:
- Bereiten Sie sich und das Tier auf den Fototermin vor. Das Tier sollte sauber gewaschen und gestriegelt sein. Hufe bzw Pfoten gereinigt. Mähne oder langes Fell gekämmt bzw gebürstet.
- Pferde sollten zumindest bei Portraitaufnahmen kein oder nur ein sehr feines Zaumzeug tragen. Lassen Sie bitte auch Stall- oder Satteldecken weg. Vermeiden Sie alles was das Tier oder Teile
davon verdeckt: zb Zäune, Tonnen, Personen etc.
- Für Bewegungsaufnahmen von Pferden oder Hunden sollten Sie einen eng eingezäunten Bereich verwenden und das Tier hierin frei laufen lassen, ohne Zaumzeug oder Leinen.
- Holen Sie sich hierzu ein paar Helfer zum Animieren des Tieres, vor allem bei Pferden! Sie als Fotograf können nicht gleichzeitig das Fotoobjekt "bei Laune halten" und nebenher auch
noch gute Fotos schiessen, sondern das Animieren müssen Ihre Helfer leisten. So können Sie sich voll auf das Fotografieren konzentrieren. Bei Bewegungsaufnahmen von Pferden sind manchmal die
Helfer auch als Treiber gefordert.
- Das Tier sollte bei Portraitaufnahmen stets in die Kamera blicken, dazu müssen die Helfer bei eher ruhigeren oder desinteressierten Kandidaten notfalls mit Rascheln, Pfeiffen, Trommeln hinter
Ihnen lärmend etwas nachhelfen.
- Fertigen Sie soviele Fotos an wie möglich. Vor allem bei Bewegungsmotiven. Zur Auswahl kommen ohnhin nur die besten Aufnahmen. Sie werden selbst überrascht sein, wieviel Fotos
"Ausschuß" sind. Es ist keine Seltenheit, daß von 200 oder mehr Fotos nur eine Handvoll als "Gelungen" übrigbleiben.
- Wählen Sie einen hellen sonnigen Tag. Tieraufnahmen gelingen am besten in den frühen Morgenstunden, wenn das Licht noch nicht so hart ist. So ergeben sich farbgerechte Aufnahmen, also bitte
möglichst nicht bei Kunstlicht oder in der Dämmerung bei Blitzlicht fotografieren. Das gilt vorallem für die klassischen "Haustiere" wie Hunde, Katzen und andere Kleintiere etc .
- Achten Sie auch bei Tageslicht auf gute Ausleuchtung, vermeiden Sie gegen die Sonne zu fotografieren, das würde das Motiv selbst wieder verdunkeln.
- Fotografieren Sie formatfüllend, vor allem bei Portraitaufnahmen (zb nur Kopf). Es nützt mir nichts, wenn ich ein Riesen-Foto im Format von 20 x 30 cm erhalte, auf dem das Objekt selbst nicht
einmal 2 x 3 cm erreicht.
- Zoomen Sie bei kleineren Tieren näher ran, große Tiere jedoch mit entsprechend mehr Abstand, je nachdem was Sie fotografieren.
- Achten Sie bitte auf Tiefenschärfe: Details wie Tasthaare, Augen, Wimpern sollten immer scharf abgebildet und im Tierportrait gut erkennbar sein.
- Fotografieren Sie die Tiere stets in Augenhöhe: kleinere Tiere auf eine Kiste oder Bank setzen, große Tiere (zb Pferde) nicht von unten fotografieren, sondern bringen Sie sich selbst in
erhöhte Aufnahme-Position. So vermeiden Sie unnatürlich wirkende Ansichten wie zb den Blick in die Nüstern eines großen Pferdes.
- Verwenden Sie bitte kein Weitwinkel- , sondern ein Teleobjektiv und zoomen Sie sich das Objekt heran, so werden schlechte Proportionen vermieden (zb übergroßer Kopf, schmächtiger Rumpf)
- Wichtige Details wie Augen, Maul oder andere markante Körpermerkmale sollten nochmal seperat aufgenommen werden, so kann ich bei Bedarf auf Detailaufnahmen zurückgreifen.Besonders wichtig bei
Pferdeportraits.
- Fotografieren Sie stets mit größtmöglicher Auflösung, denn zu geringe Auflösungen können nicht mehr vergrößert werden, solche Aufnahmen verpixeln bei Vergrößerungen. Bitte keine Handy-Bilder!
Handys haben keine guten Kameras sondern sind nur "Fotospielzeug".